Schmucktätowierungen

Aus dekorativen oder religiösen Gründen, vormals auch aufgrund der Zuordnung eines bestimmten Standes oder zur Markierung therapeutischer Areale („Ötzi” soll zur leichteren Wiedererkennung Akupunkturpunkte eintätowiert gehabt haben) werden Farbpartikel in die Haut eingebracht. Sie waren vor allem im pazifischen Raum weit verbreitet und fanden besonders unter den Seeleuten Zuspruch.

In den letzten Jahrzehnten gewinnt die Tätowierung auch in der westlichen Bevölkerung immer mehr an Akzeptanz und Beliebtheit. Vermehrten Zuspruch gewinnt auch das „permanent Make-up”, eine Schmucktätowierung, die das tägliche Make-up durch dauerhafte Einbringung von Farbpartikeln unnötig macht. Pressebericht zur Herkunft des Tattoos im Handelsblatt Bericht über die Tattooentfernung mittels Laser

Man unterscheidet in der Schmucktätowierung zwischen sogenannten Laientattoos und professionellen Tattoos.

Bei Laientattoos wird aufgetragene Tusche mit einer Nadel in die Haut gestochen. Die Farbdichte ist meist nicht so hoch wie bei einer professionellen Tätowierung, die Einbringtiefe der Partikel jedoch meist größer. Professionelle Tattoos werden mit speziellen „Stichhandstücken” hergestellt, die eine gleichmäßige Tiefe und Verteilung der Farbpartikel in der Haut gewährleisten.

Schmutz-Tätowierungen

Sie können bei Explosionen, Unfällen auf dem Asphalt oder jedem traumatischen Ereignis entstehen, bei dem farbliche Konkremente die Haut penetrieren und sich intrakutan (in der Haut) festsetzen.