Nebenwirkungen

Die Entfernung der Haare mit einer hochenergetischen Lichtquelle ist eine medizinische Therapie und besitzt wie jede Therapie auch Nebenwirkungen. Die Energie, die den Haarpigmenten zugeführt wird erwärmt diese und zerstört die Wurzel. Diese Erwärmung ist natürlich auch dezent im umgebenden Gewebe zu spüren und kann eventuell zu einem perifollikulärem (das Haar umgebenden) Ödem (Wassereinlagerung) oder Erythem (Rötung) führen.

Leidet man unter Herpes simplex, so kann eine Therapie zu einem Ausbruch führen. Dies ist sehr selten und eine vorangegangene Infektion ist obligat, um zu diesen Beschwerden zu führen. Hautschäden und bakterielle Infektionen sind extrem selten und wurden durch die Entwicklung moderner Geräte fast vollkommen ausgeschlossen.

Eine transiente Hypopigmentierung (d.h. eine zeitweise Aufhellung der Hautfarbe im behandelten Areal) ist durch moderne Geräte sehr selten geworden. Um zusätzliche Hautreizungen zu vermeiden verzichten Sie bitte die folgenden 3-7 Tage auf heiße Bäder, Sauna oder den Konsum alkoholischer Getränke.

Bei Tattoos oder Leberflecken in Behandlungsarealen kann es zu einer Aufhellung kommen. Bei Personen mit dunklem Hauttyp kann es im Behandlungsareal ebenfalls zu einer vorübergehenden Hypo- oder Hyperpigmentierung kommen (einer Pigmentverschiebung). Diese ist jedoch meist nur geringe Zeit vorhanden und normalisiert sich von alleine.

Auch im Auge besitzt der Mensch Farbpigmente, deshalb muss zum Schutz der Netzhaut eine Schutzbrille während der Behandlung getragen werden. Bei Behandlungen in Regionen mit permanentem Make-up kann es zur leichten Verdunklung des Make-ups kommen.